... da sind wir aber schnell runtergerutscht.
Der Wind meinte es aber auch wieder sehr gut mit uns. Er kam mit 4-5 Bft aus Nordwest, wir waren auf einem südöstlichen Kurs unterwegs. Ergo: fantastischer Halbwind. Unser Wohnschiff flog bereits im Stadtgebiet von Kopenhagen über die Wellen - was aber auch gut war. Der Verkehr war zwar nicht ganz so schlimm wie am Freitag, aber es reichte trotzdem:
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| Anschließend würde sie noch nach oben auf ca. halbe Masthöhe gezogen - da unten sieht sie ja niemand .... |
Und das ist unser aktueller Hafen: Skanör. Südlich von Malmö und 20 Seemeilen von Kopenhagen entfernt.Zu mehr hatten wir heute keine Lust, zum wieder Eingewöhnen reichte diese Strecke.
Nach dem Anlegen (puh, ist das voll hier) ab zum Hafenmeister und am Automaten das Liegegeld bezahlt:

Und dann kam das, was uns eigentlich in diesen Hafen trieb:
Diese Wraps. Wir waren vor zwei Jahren schon mal hier und hatten im ersten Reiseblog bereits über diese Köstlichkeit berichtet.Boah, wat sind die lecker. Dazu noch ein "Anlegebier", ein Sonnenplätzchen im Cockpit und sich über den vorletzten Liegeplatz im Hafen gefreut. Der Hafenmeister selbst hatte noch beim Anlegen mit zugepackt.
Während sich der Skipper unter Deck zurückzog, zog es mich umso mehr an den nahen Strand. Schön. Schön! Einfach - schön:
Leider wähnte unsere Freude über den Liegeplatz nicht lange. Ein Boot mit freundlichen aber trotzdem bestimmt auftretenden Schweden machte seinen Anspruch geltend. Sie waren Dauerlieger und entsetzt, dass der Hafenmeister ihren Platz weggegeben hatte. Nun liegen wir mit oberster Erlaubnis am Kopfende des Hafens, zwischen den Boxen. Nicht gerade ein 5-Sterne-Platz, aber ein Logenplatz zum Genießen des Sonnenuntergangs.
Bei der Auswertung der Daten der Navigationssoftware bestätigte sich: wir hatten eine Super-Fahrt hinter uns gebracht. 20 Seemeilen in knapp dreieinhalb Stunden! Durchschnittliche Geschwindigkeit 5,8 ktn!! Für unseren kleinen, vollgeladenen Joghurtbecher echt ´ne Leistung. Die Höchstgeschwindigkeit schenke ich Kenneth und Ira zum Dienstagabend :-))))
Das ist die Trackaufzeichnung. Unsere Strecke in gelb:
Anschließend fielen wir mit dem Abfiff ins Schlaf-Koma. DER Tag war lang.
Morgen soll es doch schon weitergehen ...































































